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Haarentfernung - Welche verschiedenen Methoden gibt es für das Haare entfernen?

Die dauerhafte Haarentfernung kann eine gute Möglichkeit sein die lästige Körperbehaarung für immer loszuwerden. Um eine glatte, seidige Haut zu erzielen wird das Haar Laserpulsen oder Lichtblitzen ausgesetzt. Absorbiert die Haarwurzel dieses Licht, wird es in Wärme umgewandelt, was letztlich zu einer Verödung der Haarwurzel führt. Wirksam ist dieses Verfahren leider nur bei dunklen Haaren, da bei weißen Haaren das Melanin fehlt, das die Laserstrahlen aufnimmt.

Wir von ShytoBuy stellen Ihnen auf dieser Seite unterschiedliche Möglichkeiten zum Haare entfernen vor. Grundsätzlich wird zwischen der Epilation (Entfernung des Haares mitsamt der Haarwurzel) und der Depilation (Entfernung des sichtbaren Teils der Haare, wie Rasieren oder Schneiden) unterschieden. Haare entfernen mittels Laser stellt einen technologischen Durchbruch dar, der zu der großen Beliebtheit der Methode beigetragen hat. Menschen haben allerdings schon immer unterschiedliche Methoden der Haarentfernung praktiziert. Neben Informationen über die zahlreichen auf dem Markt vertretenen Laser- und Lichtbehandlungssysteme zur dauerhaften Haarentfernung, bietet diese Seite Ihnen daher auch allgemeine Informationen über die Entwicklungsstadien der Haare.

Die Wachstumsphasen des Haares

Die gesamte Hautoberfläche, bis auf die Fußsohlen, Handflächen und Schleimhäute sind sowohl bei Männern, als auch Frauen mit Haaren bedeckt. Frauen haben meist deutlich feinere Haare, trotzdem empfinden viele Frauen Ihre Körperbehaarung als unansehnlich und störend. Beim Menschen ist die Stärke der Körperbehaarung äußerst individuell, obwohl in der Regel der Haarwuchs bei Männern dichter ist als bei Frauen. Bei Männern tritt die Behaarung ebenfalls oft an Körperstellen auf, an denen sie als störend und unästhetisch empfunden wird, beispielsweise an Schultern und Rücken. Bevor Sie eine langfristige Entscheidung treffen und Ihre Haare entfernen, ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, dass der Lebenszyklus von menschlichen Haaren aus drei Wachstumsphasen besteht:

  • Die Anagenphase: Die so genannte Wachstumsphase - dabei bildet sich eine neue Haarwurzel und die Produktion eines Haares beginnt. Die anagene Phase dauert beim Menschen ca. zwei bis sechs Jahre.
  • Die Katagenphase: In dieser Phase verengt sich der Haarfollikel im unteren Bereich. Das Haar löst sich von der Papille und verkümmert.
  • Die Telogenphase: In der so genannten Endphase erneuert sich die Haarpapille und der Haarfollikel regeneriert sich.

Alle dauerhaften Epilierungsverfahren haben gemeinsam, dass sie nur bei Haaren erfolgreich sind, die sich in der Wachstumsphase befinden. Da es drei Phasen der Haarentwicklung gibt, ist daher eine mehrmalige Anwendung dieser Verfahren nötig, um ein zufriedenstellendes Resultat zu erzielen.

Wie funktioniert das Haare entfernen?

Der Schaft des Haares liegt in einer länglichen Einstülpung der Oberhaut, dem so genannten Haarfollikel oder Haarbalg, an dessen unteren Ende das Haar in der Haarwurzel gebildet wird. In den Follikel mündet eine Talgdrüse.

Beim erfolgreichen Haare entfernen werden die Haare mitsamt der Haarwurzel entfernt, wobei man auch hier zwischen dauerhafter und temporärer Epilation unterscheidet. Eine Depilation hingegen entfernt nur den sichtbaren Teil der Haare, beispielsweise durch eine Rasur.

Die nicht dauerhafte Epilierung, bei der das Haar an der Wurzel herausgerissen wird, hält ca. zwanzig bis dreißig Tage an und ist sehr empfehlenswert für all diejenigen, die sich keine permanente Epilierung wünschen oder diese aufgrund heller Haare nicht durchführen können. Das temporäre Haare entfernen ist leicht umsetzbar und effektiv, allerdings nicht für jeden Hauttypen verträglich.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die permanente und die temporäre Epilierung gleichgestellt und einfach als Epilation bezeichnet. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass bei der ersten Methode die Wurzel des Haares irreversibel kaputt gemacht wird, während bei der zweiten Methode die Haarwurzeln intakt bleiben.

Methoden der nicht dauerhaften Haarentfernung

Enthaarungscremes:

Enthaarungscremes:

Sie entfernen nur den sichtbaren Teil der Haare. Wie das Rasieren eignet sich diese Methode gut für die Beine, das Gesicht und den Intimbereich. Der Vorteil gegenüber dem Rasieren ist, dass der Effekt lang anhaltender ist und keine Schmerzen (durch Schnitte, wunde Haut, etc.) verursacht werden. Enthaarungscremes sind einfach und sicher in der Anwendung.

Depilation durch Klingen:

Depilation durch Klingen:

Die Haare werden von der Hautoberfläche mittels scharfer Klingen oder einem elektrischen Rasierapparat entfernt. Ein Nachteil ist, dass durch die Rasur eventuell einzelne Haare einwachsen können. Wer sich jeden Tag glatte Haut wünscht, muss außerdem eine regelmäßige Rasur durchführen.

Zupfen:

Zupfen:

Bei dieser Technik werden die Haare kleiner Hautpartien, beispielsweise der Augenbrauen, mit einer Pinzette heraus gezupft. Da dieses Verfahren ein wenig aufwendiger ist, ist es für größere Körperregionen, z.B. an den Beinen oder in der Bikinizone, eher nicht geeignet.

Heißes Wachs:

Heißes Wachs:

Die Anwendung von Heißwachs eignet sich für alle möglichen Körperpartien. Da die Haare komplett aus der Haut gerissen werden, hält das Ergebnis etwa 20 Tage an. In den meisten Fällen ist die Haut nach dieser Behandlung besonders glatt und völlig frei von Haaren. Nachteilig ist, dass diese Methode mit leichten Schmerzen verbunden ist. Wer Kreislaufprobleme hat, sollte von heißem Wachs lieber absehen.

Kaltes Wachsen:

Kaltes Wachsen:

Ähnlich wie bei der Heißwachs-Methode wird auch hier das gesamte Haar aus der Haut gerissen, allerdings wird das Wachs nicht vorab erwärmt. Fertige Wachsstreifen können die Behandlung vereinfachen, das Effekt hält ebenfalls mehrere Wochen an.

Elektrische Epiliergeräte:

Elektrische Epiliergeräte:

Im Gegensatz zum elektrischen Rasierer besitzen diese Geräte eine rotierende Spirale, die die Haare komplett aus der Haut reist. Bei dünnen und sehr kurzen Haaren ist die elektrische Epilation unbrauchbar, da die Haare unter Umständen brechen oder gar nicht erst von der Spirale erfasst werden können.

Methoden des permanenten Haare entfernens

Elektrolyse:

Bei der Elektrolyse-Behandlung kommt es durch Gleichstrom zur Wärmeentwicklung im Haarfollikel. Als Folge dessen bildet sich im Follikel Natronlauge, so dass die Haarwurzel durch thermischen und chemischen Einfluss zerstört wird. Im Anschluss können die Haare leicht mit einer Pinzette entfernt werden. Diese Technik eignet sich zur Behandlung von Gesicht, Bauch und Brust. Für ein befriedigendes Ergebnis müssen Sie mehrere Sitzungen einplanen, die endgültige Behandlungsdauer richtet sich nach Art und Menge der Haare. Mögliche Nebenwirkungen einer Elektrolyse-Therapie sind Flecken oder Narben aufgrund zu hoch angelegter Spannung oder einem zu tiefen Einbringen der Elektrode in die Haut. Nach einer Elektrolyse-Behandlung empfiehlt es sich, die enthaarten Hautpartien zu desinfizieren und/oder mit einer antibiotischen Salbe zu behandeln.

Das permanente Haare entfernen durch Elektrolyse mittels Sensor ist eine Kombination aus Elektrolyse und ätherischen Ölen. Diese kombinierte Methode ist weniger schmerzhaft, da ein Sensor ein zu tiefes Eindringen der Elektrode in die Haut, bzw. eine zu hohe Temperaturentwicklung verhindert und die ätherischen Öle beruhigend wirken. Nachdem die Haarwurzeln zerstört wurden, können die Haare leicht mittels Wachs entfernt werden. Nach mehreren Anwendungen wird das Haar dünner und verschwindet schließlich ganz. Die endgültige Behandlungsdauer ist abhängig von den zu enthaarenden Körperstellen und variiert von Person zu Person.

Thermolyse: Im Gegensatz zur Elektrolyse, wird bei der Thermolyse hochfrequenter Wechselstrom an die Haarwurzel angelegt, so dass es zu einer Zerstörung der Haarwurzel durch Hitze kommt. Eine Kombination aus Elektro- und Thermolyse ist die so genannte Blendmethode. Dabei werden sowohl Wechsel-, als auch Gleichstrom mittels Elektrode an die Wurzel des Haares angelegt. Auf diese Weise kommt es zu einer beschleunigten Zerstörung der Haarwurzel.

Lasertechnologie: Das Haare entfernen mit Laser ist die neueste Methode auf dem Markt. Diese Art der Behandlung sorgt in den meisten Fällen bereits nach wenigen Sitzungen für ein befriedigendes Ergebnis. Bei dem Laser handelt es sich um einen monochromatischen Lichtstrahl mit einer bestimmten Wellenlänge. Der Laser erhitzt das Melanin in der Haarwurzel und evaporisiert diese.

Dieses Verfahren wirkt jedoch nur bei dunklen Haaren bzw. Haaren mit dunkler Wurzel, da weißen Haaren das Pigment Melanin fehlt, das die Laserstrahlung aufnimmt.

Es wird empfohlen, dass Sie sich vor einer Laserbehandlung ärztlichen Rat suchen. Ein Dermatologe sollte entscheiden, ob weitere Untersuchungen nötig sind, bevor Sie sich zum Haare entfernen durch einen Laser entschließen.

Die permanente Haarentfernung durch Laser ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet und auf alle Körperbereiche anwendbar. Die Behandlung mit dem Laser bringt normalerweise keinerlei Nebenwirkungen mit sich, da die Wellenlänge des Laserstrahls nur die Zellen in den Haarwurzeln erhitzen. Das umliegende Gewebe bleibt dabei unberührt. Lediglich ein leichtes Gefühl von Hitze ist spürbar, wenn die Haarwurzel verödet wird. Auch bei dieser Methode sind mehrere Sitzungen für das vollständige Haare entfernen notwendig.

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Haare mit Hausmitteln entfernen

Zuckerpaste

Zuckerpaste

Die Entfernung von Haaren mit Zuckerpaste ist ähnlich wie die von Wachs. Jedoch kann die Paste ganz einfach daheim hergestellt werden und es ist kein teurer Erwerb notwendig. Mischen Sie einfach vier Esslöffel Wasser und Zitronensaft mit einer viertel Tasse Zucker und erhitzen Sie die Flüssigkeit in einem Topf. Achtung! Die Masse sollte nicht unbeaufsichtigt gelassen werden, da Zucker schnell anbrennen kann! Nach 10 Minuten unter ständigem Rühren sollten Sie die Massen vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Dann noch einmal durchkneten und schon kann man mit der Anwendung beginnen. Hierzu wird die Masse auf die Haut aufgetragen und nach kurzem antrocknen in Haarwuchsrichtung abgezogen. Diese anwendung sollte wie das Wachsen alle paar Wochen wiederholt werden, sobald das Haar wieder lang genug ist.

Bleichen

Bleichen

Durch das Bleichen der Haare verschwinden diese zwar nicht, jedoch sind sie nicht mehr gut sichtbar. Diese Methode eignet sich vor allem für Leute mit wenig Körperbehaarung. Zum blondieren können Sie einerseits auf Blondiercreme oder 2%-iges Wasserstoffperoxid zurückgreifen, oder aber auf Gurken und Zitronensaft. Legen Sie die Gurkenscheiben auf die Stellen auf oder tupfen Sie Zitronensaft auf und verstärken Sie die bleichende Wirkung durch Sonnenlicht. Als Nachteil dieses Hausmittel kann vermerkt werden, dass die Haare natürlich alle paar Wochen nach gebleicht werden müssen, da Sie ja weiter wachsen.

Pinzette

Pinzette

Haare entfernen mit einer Pinzette ist eine Technik, die nicht schmerzfrei ist und auch nur bei spärlich wachsendem Haar sinnvoll angewendet werden kann. Hierbei werden die Haare einzeln aus der Haut gezogen. Deshalb ist es bei dichter Behaarung und z.B. an den Beinen oder in der Bikinizone eher unsinnvoll, denn diese Methode würde hier sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Rasieren

Rasieren ist die wohl belibteste Methode zur Haarentfernung und besonders beliebt für Beine, Achseln und die Intimzone. Mit der Rasierklinge oder einem elektrischen Rasierer beseitigst du lästige Härchen im Handumdrehen. Vorher warm zu duschen, macht es leichter, weil die Härchen weicher werden. Einwegrasierer sind unkompliziert für die Nassrasur und sorgen in der Kombination mit einem speziellen Rasierschaum oder einem Rasiergel für glatte Haut, sie sind jedoch nicht besonders nachhaltig. Noch praktischer sind Rasierer mit integriertem Gelkissen. Für die Trockenrasur ist ein elektrischer Rasierer geeignet. Viele Frauen nutzen in der Bikinzone einen Trimmer, um das Schamhaar auf eine gleichmäßige Länge zu kürzen, statt es komplett zu rasieren.

Epilieren

Ein Epilierer arbeitet mit kleinen rotierenden Pinzetten an einer Walze, die die Härchen mit der Wurzel ausreißen. Für Schmerzempfindliche ist das langsam über die Beine gleitende Gerät gewöhnungsbedürftig. Es gibt Trocken- und Nassepilierer, moderne Modelle können beides und straffen die Haut beim Zupfen, was weniger schmerzhaft ist. Wichtig bei der Anwendung ist ein 90-Grad-Winkel. Ein weiterer Tipp: Nassepilation oder eine warme Dusche vor der Trockenepilation öffnen die Poren, sodass sie Haare sich besser entfernen lassen. Außerdem brauchen die Haare ein paar Millimeter Länge (mindestens 0,5 und maximal 5 Millimeter), um erfasst zu werden. Besser abends epilieren, damit sich die Haut über Nacht regenerieren kann.

Laser & IPL-Geräte

Du möchtest eine dauerhafte Haarentfernung? Hier kommen Methoden wie Laser oder IPL-Technologie (Intense Pulsed Light) zum Einsatz. Beim Lasern wird mit Licht das Melanin in der Haarwurzel angegriffen und zerstört, IPL arbeitet mit Breitbandlicht. Beide Methoden sind zeitintensiv und teuer, da die zu behandelnden Areale Stück für Stück abgearbeitet werden. Nur bestehende Haare können behandelt werden, wegen der nachwachsenden Haare sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen notwendig. Es gibt spezielle IPL-Geräte für den Hausgebrauch. Mit ihnen kannst du dich nach und nach selbst lasern und so deine Haare (in allen Bereichen) dauerhaft entfernen. Am besten geeignet sind dunkle Haare, bei hellen und weißen Haaren und sehr dunkler Haut funktioniert es nicht. Nach der Behandlung Sonne und Peelings vermeiden!

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