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Frontalen Haarausfall bekämpfen

Bei dem frontalen Haarausfall handelt es sich um eine Form der Alopezie, bei der vor allem die Haare im vorderen Kopfbereich und speziell der Stirn ausfallen.

Was ist frontaler Haarausfall?

Bei dem frontalen Haarausfall handelt es sich um eine spezielle Form der Alopezie. Sie beschreibt den Zustand wenn man speziell an der Stirn und dem vorderen Kopfbereich an Haaren verliert. Es gibt neben dem frontalen Haarausfall weitere Formen, die sich jeweils an speziellen Kopfstellen bemerkbar machen. Hervorgerufen wird jede der Formen dabei zum Teil durch unterschiedliche Umstände. Ebenfalls können die Symptome und der Verlauf variieren. Einzelne Haare die Ausfallen sind dabei keineswegs Anzeichen von einer Krankheit. Es handelt sich dabei vielmehr um einen natürlichen Prozess. Jedes Haar hat eine begrenzte Lebensdauer und fällt früher oder später aus und ein neues Haar wächst nach. Findet man einzelne Haare auf dem Kopfkissen oder im Bad ist dies noch kein Grund zur Beunruhigung. Treten allerdings kleinere, kahlere Stellen bei der Kopfbehaarung auf, so sollte man dies als erstes Warnsignal werten. Bei der Bekämpfung bieten sich die verschiedensten Methoden an. Von Schaum über Shampoo bis hin zu Kapseln gibt es dabei unterschiedliche Varianten um Haarausfall anzugehen.

Welche Formen von Haarausfall gibt es?

Wissenschaftlich wird Haarausfall als Alopezie bezeichnet. Frauen sind hormonell bedingt im Allgemeinen weniger von Haarausfall betroffen. Während bei den Männern der Haarausfall schon zwischen dem 20. Und 25. Lebensjahr eintritt, sind Frauen wenn eher nach der Menopause betroffen. Neben dem frontalen Haarausfall unterscheidet man bei der Alopezie vor allem zwischen der kreisrunden, diffusen und erblich bedingten Form.

Erblicher Haarausfall ist vor allem bei den Männern am häufigsten der Grund. In diesem Fall reagieren die Haare intensiver auf männliche Geschlechtshormone. Als erstes sieht man in der Regel die sogenannten Geheimratsecken. Häufig fallen anschließend zunächst die Haare am vorderen Kopf aus, so dass man vom frontalen Haarausfall sprechen kann. Mit der Zeit kann sich dies zu einer Glatze am Hinterkopf und an der Stirn entwickeln, bis schlussendlich nur noch ein Haarkranz überbleibt. Auch Frauen können von erblichen bedingtem Haarausfall betroffen sein, bekommen in der Regel aber keine Glatze. Sie verlieren die meisten Haare im Scheitelbereich, während die Stirn eher selten betroffen ist. Der frontale Haarausfall ist somit eher ein Problem der Männerwelt.

Kreisrunder Haarausfall betrifft eher die Frauen als die Männer. Es entstehen etwa münzgroße, runde Stellen die vom Haarausfall betroffen sind. Bei Männern kann dieses Symptom auch im Bart auftreten. Die Erkrankung tritt meistens bereits in jungen Jahren auf und selten nach dem Erreichen des 30. Lebensjahrs. Als Grund für diese Form des Haarausfalls wird eine Erkrankung des Immunsystems vermutet. Abwehrkräfte richten sich gegen die Kopfbehaarung anstatt gegen Bakterien und Viren.

Diffuser Haarausfall betrifft die komplette Kopfbehaarung. Dafür verantwortlich ist häufig ein Eisenmangel oder eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse. Infektionskrankheiten oder Medikamente können ebenfalls eine schlechte Wirkung auf unsere Haare haben.

Wie kann frontaler Haarausfall bekämpft werden?

Als eines der effektivsten Mittel gegen Haarausfall gilt der Wirkstoff Trioxidil. Es eignet sich vor allem für kleinere Stellen, da der Haarausfall dann häufig noch gestoppt werden kann. Zudem sollen die Haare auch unterstützt werden wieder Ihren normalen Wachstumszyklus zu finden. In diesem Zusammenhang macht die Verwendung von Trioxidil bei frontalem Haarausfall Sinn. Häufig sind zunächst kleinere Stellen betroffen, die sich dann nach und nach vergrößern. Letztendlich kann eine komplett kahle Stirn die Folge sein. Hier sollte man bereits entgegenwirken. Der Wirkstoff kann die Blutgefäße erweitern, wodurch Blut mit weniger Druck durch die Gefäße gepumpt wird. Die Gefäße rund um die Haarwurzel müssen gut durchblutet werden, um das Haarwachstum zu gewährleisten. Auf diese Weise können die Haare besser mit Nährstoffen versorgt werden, die für das Wachstum essentiell sind. Selbstverständlich kann Trioxidil auch für andere Formen von Haarausfall benutzt werden, aber speziell für einen drohenden, frontalen Haarausfall scheint dieses Mittel geeignet zu sein.

Ebenfalls kann man auf Mittel mit dem Wirkstoff Minoxidil setzen. Dieser Wirkstoff wurde ursprünglich gegen Bluthochdruck eingesetzt. Als den Ärzten auffiel, dass bei allen Patienten ein verstärkter Haarwuchs einsetzte, wurden Nachforschungen angestellt. Mit Hilfe von Minoxidil werden die Blutgefäße erweitert und der Blutfluss verbessert sich. Folglich werden auch die Gefäße rund um die Haarwurzel besser durchblutet und es gelangen mehr Nährstoffe dorthin. Die Wirkung ist also ähnlich wie bei Trioxidil, allerdings auch für größere Stellen geeignet. Ebenfalls soll durch Minoxidil die DNA-Synthese in den Haarzellen angeregt werden. Dadurch kann die Zellteilungsrate gesteigert werden und das Haar wächst kräftiger nach als zuvor.

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