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Peyronie-Krankheit - was hilft gegen eine Penisverkrümmung?

Der männliche Penis ist niemals komplett gerade – das ist von der Anatomie so vorgesehen. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts hat der namensgebende französische Chirurg François de la Peyronie diese Erkrankung entdeckt – alternative Bezeichnungen sind Penisverkrümmung, Penisdeviation oder medizinisch Induratio penis plastica (IPP) für eine erworbene Penisverkrümmung. Doch wann liegt eine Penisverkrümmung tatsächlich vor und was verbirgt sich dahinter?

Es handelt sich um eine chronische, in mehreren Schüben auftretende Erkrankung der Schwellkörper des Penis, von der etwa 5 % aller Männer im Alter von 40 bis 60 Jahren betroffen sind. In der ersten Phase einer IPP entzündet sich das Bindegewebe, das die Schwellkörper umschließt, zumeist durch kleinste Verletzungen – eine Erektion kommt nur noch unter (größer werdenden) Schmerzen und Missempfindungen zustande. Es bilden sich fühlbare, knotige Verhärtungen und Vernarbungen des Bindegewebes, es kommt zu Gewebsablagerungen – die sogenannten Plaques – am oberen Penisschaft. Da diese Ablagerungen im Verlauf der Erkrankung immer dicker werden wird das Gewebe immer weniger dehnbar und bei einer Erektion immer weniger flexibel. Zu Beginn einer Erkrankung sind zumeist keine Einschränkungen während des Geschlechtsverkehrs festzustellen, doch aufgrund der zunehmenden Ablagerungen kann es sogar sein, dass im fortgeschrittenen Stadium ein Geschlechtsverkehr unmöglich wird. Durch das verhärtete Gewebe wird der Penis verformt und verkürzt, nicht selten ist die Penisverkrümmung von Potenzstörungen wie einer erektilen Dysfunktion und Gefäßspasmen begleitet. Nach etwa einem Jahr setzt die zweite Phase – die sogenannte stabile Phase – der IPP ein. Die Verformung des Penis kommt abrupt zum Stillstand, auch der Geschlechtsverkehr funktioniert wieder uneingeschränkt. Allerdings kann es immer passieren, dass die Erkrankung wieder aufflammt und es erneut zu Schmerzen und Störungen beim Sex kommen kann.

Über die Ursachen, die zu einer Penisverkrümmung führen, ist bis heute nicht viel bekannt. Es werden zwei Formen unterschieden – die angeborene Penisverkrümmung, die aufgrund einer genetischen Fehlbildung entsteht und die erworbene Penisverkrümmung, die die Folge einer Erkrankung oder aufgrund von kleinen Verletzungen am Penis entstehen kann.

Formen der Penisverkrümmung

Im Kern werden zwei Arten der Penisverkrümmung unterschieden – die angeborene Penisverkrümmung und die erworbene Penisverkrümmung, die sich in Ursache, Erscheinung und Folgen unterscheidet. Ein direkter Vergleich zeigt die Unterschiede.

ANGEBORENE PENISVERKRÜMMUNG ERWORBENE PENISVERKRÜMMUNG

Die angeborene Penisverkrümmung, auch als kongenitale Penisdeviation bekannt, entsteht durch eine Entwicklungsstörung innerhalb des Mutterleibs. Sie tritt bereits bei Neugeborenen auf, bildet sich aber spätestens in der Pubertät. In Deutschland sind 3 bis 5 Prozent aller Männer betroffen

Bei der angeborenen Penisverkrümmung biegt sich der Penis nach oben, nach unten oder zur Seite, in besonders extremen Fällen ist sogar eine Korkenzieherform zu sehen. Es handelt sich hierbei vorrangig um ein kosmetisches Problem, die Erektionsfähigkeit an sich ist nicht gestört.

Bei der angeborenen Penisverkrümmung kommt es vermehrt zu psychischen Problemen, da der Betroffene sich schämt und sich als unattraktiv wahrnimmt. Häufig entwickeln sich Depressionen.

Bis heute gibt es keine wissenschaftliche Ursachen, es ist nur bekannt, dass es sich um eine genetische Störung handelt, durch die die Bindegewebshüllen im Penis unterschiedlich lang ausgebildet sind.

Die erworbene Penisverkrümmung, auch als IPP bekannt, ist eine eher tückische Erkrankung. Auch hier sind die Ursachen nicht vollständig erforscht. Allerdings gelten Verletzungen des Penis durch Überdehnung während der Erektion. Das zunehmende Narbengewebe, das sich bei der Heilung dieser Verletzungen gebildet hat, verursacht die Krümmung.

Als Ursache bekannt ist der Konsum von Drogen, die Vorliebe eines harten Sex, bei der der Penis verletzt werden kann, sowie die Grunderkrankungen Diabetes und Bluthochdruck. Auch das Lebensalter des Mannes spielt eine Rolle, denn es verstärkt die Symptomatik weiterhin.

Männer, die eine Penisverkrümmung an sich feststellen, sollten ihren Penis abtasten. Wenn sie Gewebsknoten ertasten können, sollten sie sich die Hilfe von einem Urologen holen, denn bei möglichst früher Diagnose erhöht die Chance auf Heilung

Risiken in Zusammenhang mit Penisverkrümmungen

Wie bei anderen Erkrankungen auch kann eine Penisverkrümmung durch bestimmte Umstände einfacher ausgelöst werden oder sie kann als Symptom auf andere Grunderkrankungen hinweisen. So fördern ein ungesunder Lebensstil, der Konsum von Alkohol und Nikotin sowie die Einnahme von Medikamenten die Entstehung eines verkrümmten Penis. Auch ein zu harter Sex trägt dazu bei, dass es zu einer Penisverkrümmung kommt, da dauerhafte, kleine Verletzungen des Penis zu einer Peyronie-Erkrankung führen.

Neueste Forschungen aus dem Jahr 2018 konnten auch einen Zusammenhang zwischen einer erworbenen Peyronie-Krankheit und einem gesteigerten Krebsrisiko feststellen. In den Fokus rücken dabei drei verschiedene Krebsarten, denn Männer mit einer erworbenen Penisverkrümmung hatten ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko, an Hoden- und an Magenkrebs zu erkranken, bei Hautkrebs war dieses Risiko noch um 29 Prozent erhöht. Aus diesem Grund sollte jeder, der einen verkrümmten Penis hat oder beobachtet, dass sein Penis immer krümmer wird, zum Urologen gehen, um einen möglichen Krebsverdacht auszuschließen.

Wann ist eine Penisverkrümmung behandlungsbedürftig?

Ab einer Krümmung von etwa 30° sollte die Peyronie-Erkrankung aus medizinischer Sicht behandelt werden, da körperliche Symptome wie Schmerzen und die immer geringere Fähigkeit, Geschlechtsverkehr zu haben, vorliegt.

Allerdings gibt es bis heute keine einheitlichen und allgemeingültigen Behandlungsverfahren, die standardmäßig angewandt werden können. Die Behandlung ist sehr individuell und hängt im Kern von der Schwere und Art der Symptome ab. In den meisten Fällen werden Penisverkrümmungen mit Nahrungsergänzungsmittel Neprinol behandelt, beispielsweise entzündungshemmende Präparate zur oralen Einnahme oder zur Einspritzung in den Penis, die zumeist zur Verringerung des überschüssigen Narbengewebes zielt. Zusätzlich kann eine regelmäßige Einnahme von ausreichend Vitamin E dafür sorgen, dass

Hier werden allerdings lediglich die Symptome behandelt, die Ursache hingegen wird nicht angegangen. Auch manuelle Penispumpen oder Penisstrecker können bei leicht ausgeprägten Penisverkrümmungen Hilfe bringen. Durch die kontinuierliche Streckung sollen die gesunden Zellen zum Wachstum angeregt werden, womit die Verhärtungen und das Narbengewebe sanft entfernt werden soll. Diese Methode gilt als der Hoffnungsträger bei den alternativen Behandlungen der Penisverkrümmung. Von dieser Behandlungsmöglichkeit wird auch in unabhängigen Studien positiv berichtet, da in vielen Fällen bei einer regelmäßigen Anwendung des Penis Extenders eine deutliche Verbesserung der Symptome zu erkennen war.

Lediglich ab einer Krümmung ab 30°, die psychische und physische Symptome mit sich bringen, und einer angeborenen Penisverkrümmungen helfen Operationen, um den Penis zu begradigen. Als allerletzte Möglichkeit gibt es die Möglichkeit, eine Penisprothese einzusetzen. Sie besteht aus künstlichen Kissen, die die Schwellkörper ersetzen, die mit einem Ballon im Bauchraum verbunden sind. Über eine Pumpe werden die künstlichen Schwellkörper mit Flüssigkeit gefüllt, der Mann erhält eine Erektion.