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Welche Mittel gibt es gegen Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen betreffen die Unterhaut. Durch übermäßige Dehnungen der Haut, beispielsweise durch Übergewicht, einer Schwangerschaft oder zu schnellem Wachstum entstehen kleine Risse im Bindegewebe der Unterhaut – es zeigen sich rötliche Streifen. Danach vernarbt das Gewebe, des bleiben weißliche Streifen zurück. Besonders am Bauch, den Hüften und den Oberschenkel treten diese Dehnungsstreifen auf. Dehnungsstreifen sind das Ergebnis von gespannter Haut und einem erhöhten Kortisonspiegel im Körper. Kortison ist ein Hormon, das natürlich von den Nebennieren produziert wird. In erhöhter Konzentration kann es jedoch dazu führen, dass die Haut an Spannkraft sowie Elastizität verliert und sich Dehnungsstreifen bilden.

Dehnungsstreifen treten vorwiegend bei Frauen in der Schwangerschaft auf, weswegen sie oft als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet werden. Das immer größer werdende Kind die Haut vor allem an den Hüften und den Brüsten extrem gespannt ist. Andere Ursachen liegen in der schnellen, unkontrollierten Zu- oder Abnahme von Körpergewicht, die Haut wird unflexibel und reißt. Bei Jugendlichen, die sich noch im Wachstum befinden, kann ein intensiver Wachstumsschub dafür sorgen, dass die Haut reißt. Cremes und Salben, die einen hohen Anteil an Kortison haben, beeinträchtigen die natürliche Elastizität, wodurch es leichter zu Rissen kommen kann. Ein weiterer Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte liegt in der genetischen Veranlagung von einem schwachen Bindegewebe, sodass es bei Betroffenen schneller und einfacher zu den Dehnungsstreifen kommen kann.

Sport ist in Bezug auf Dehnungsstreifen ein zweischneidiges Schwert. Fachleute empfehlen zwar, sich zur Verbesserung regelmäßig zu bewegen. Es ist allerdings notwendig, hier das richtige Maß zu finden, denn ein schneller Muskelaufbau belastet das Gewebe und kann es zum Reißen bringen.

Dehnungsstreifen behandeln – kosmetische Methoden

Dehnungsstreifen sind unschön – egal, ob Männer und Frauen betroffen sind. Vor allem den Frauen ist es wichtig, sie zu behandeln, auch weil sie wesentlich häufiger betroffen sind. Besonders unangenehm sind Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln, vor allem im Sommer. Viele Frauen trauen sich nicht, sommerliche Kleidung zu tragen und leiden auch psychisch unter erhöhtem Druck. Dehnungsstreifen verblassen mit der Zeit zwar etwas, doch viele Betroffenen können es nicht abwarten. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, um das Hautbild wieder ebenmäßiger und schöner zu gestalten. Bitte beachten Sie jedoch, dass viele Mittel auch unangenehme Nebenwirkungen nach sich ziehen können. Um auf Nummer sicher zu gehen ist es daher immer ratsam, auf Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen zu setzen:

CREMES/LOTIONE
Sie helfen, um Kollagen erneut herzustellen. Dieses Protein ist im Wesentlichen dafür zuständig, der Haut Elastizität und Spannkraft zu verleihen. Am besten werden solche Cremes auf den Dehnungsstreifen angewandt, wenn diese eine rote bzw. rosa Farbe haben. Im Gegensatz zu natürlichen Cremes können chemische Mittel schnell zu Hautreizungen führen. Zudem sollten sie nicht in der Schwangerschaft angewendet werden

LASERTHERAPIE
Eine Farbstofflasertherapie fördert das Wachstum von Kollagen und Elastin. Am effektivsten ist diese Methode, wenn sie bei „frischen“ Dehnungsstreifen angewendet wird. Bei dunkelhäutigen Menschen kann es durch die Therapie zudem zu Hautverfärbungen kommen.

FOTOTHERMOLYSE
Die fraktionale Fotothermolyse ist ähnlich wie die Farbstofflasertherapie, da auch bei dieser Methode ein Laser verwendet wird.

Jedoch fokussiert sich die Fotothermolyse auf kleinere Bereiche der Haut, Hautschäden werden verringert.

MIKRODERMOABRATION
Bei der Mikrodermabrasion wird die Haut mit winzigen, feinen Kristallen poliert, sodass die neue, gesunde Haut, die unter den eher elastischen Dehnungsstreifen liegt, zum Vorschein kommt.

Mikrodermabrasion hilft vor allem bei Dehnungsstreifen, die bereits länger vorhanden sind.

EXCIMER
Der Excimer-Laser stimuliert die Produktion von mehr Melanin, dem Farbstoff der Haut, sodass die Dehnungsstreifen der umliegenden Haut stärker angeglichen werden kann.

Eine Behandlung mittels Laser ist eine operative Methode und damit auch die teuerste Art, sich seiner Dehnungsstreifen zu entledigen. Sie sollte das letzte Mittel bleiben und Betroffene sollten zunächst andere Behandlungsmethoden ausprobieren.

Dehnungsstreifen behandeln – Hausmittel

Wenn Sie von Dehnungsstreifen betroffen sind, können Ihnen auch viele Hausmittel helfen, um sie zu lindern. Eine Auswahl von wirkungsvollen Möglichkeiten zeigt die folgende Tabelle:

Eine sehr hilfreiche Methode zur natürlichen Bekämpfung von Dehnungsstreifen liegt darin, dass die Betroffenen sich massieren. Sie sollten dabei pflanzliche Öle – beispielsweise Oliven-, Mandel- oder Kokosöl – einsetzen, um den Effekt noch weiter zu verbessert.

Sind Dehnungsstreifen vermeidbar?

Diese Frage muss grundsätzlich mit einem nein beantwortet werden – jeden kann es treffen.

Doch es können vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, mit denen das Bindegewebe gezielt gestärkt wird, um die Bildung von Dehnungsstreifen zu vermeiden. Manche Faktoren, die für die Bildung von Dehnungsstreifen verantwortlich sind, wie Wachstumsschübe bei Jugendlichen oder bei zu intensiven Kraftsport, lassen sich schwer vorhersagen und machen auch eine Vorbeugung relativ schwierig. Eine starke Zunahme bzw. Abnahme an Körpergewicht wiederum verbleibt nicht unbemerkt, sodass die Betroffenen eine Behandlung im Frühstadium einsetzen können und die Bildung von Dehnungsstreifen verlangsamt wird.

Wenn Frauen schwanger werden und es abzusehen ist, dass durch die Dehnung des Bauches zu Schwangerschaftsstreifen kommen wird, sollten die werdenden Mütter bereits bei Bekanntwerden der Schwangerschaft ihren Bauch regelmäßig mit hochwertigen Ölen aus der Olive, Mandel und Calendula versorgen. Denn die frühzeitige Behandlung verringert das Risiko, dass die Dehnungsstreifen erst entstehen können.

Einen weiteren Schutz bietet eine gesunde, vielseitige Ernährung, die besonders reich am „Hautvitamin“ E sein sollte. Beeren, Nüsse und süße Kartoffel können helfen, dass sich ausreichend Vitamin E im Körper befindet. Zudem sollten Betroffene unbedingt darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und ein sanftes Bewegungsprogramm in ihren Alltag integrieren.