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Was hilft gegen Blähungen?

Bei der Verdauung bilden sich im Darm unterschiedliche Gase, vor allem Kohlendioxid, Methan, Wasserstoff sowie Gär- und Faulgase. Diese werden während der Verdauung durch Bakterien erzeugt. Bei einer gesunden Verdauung wird ein Teil dieser Gase von den kleinen Blutadern der Darmwand aufgenommen, zur Lunge transportiert, wo sie gemeinsam mit der Atemluft ausgeatmet wird. Ein anderer Teil im vom Stuhl gebunden und verlässt den Darm durch den Anus. Die Gase sind dabei nicht nur einfache Luft, sondern oftmals giftige Gase, die das Verdauungssystem, die natürliche Darmflora sowie den gesamten Organismus schädigen können. Es ist daher besonders wichtig, dass Blähungen nicht zurückgehalten werden, sondern auf schnellstem Wege den Körper verlassen.

Wenn sich allerdings zu viele Gase im Bauchraum sammeln und sie nicht ausgeschieden werden können fühlen sich die Betroffenen aufgebläht. Der Abgang zu viel vorhandenen Gase erfolgt durch den Darmausgang und wird von einem unangenehmen Geruch und lauter Geräuschabsonderung begleitet. Blähungen werden umgangssprachlich als Winde bezeichnet, die medizinisch korrekte Bezeichnung für Blähungen ist Flatulenz. Grundsätzlich sind Blähungen keine eigenständige Erkrankung, sondern vielmehr Symptome einer anderen Grunderkrankung beziehungsweise Störung des Körpers. Eine solche Funktionsstörung betrifft oftmals die Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse. Darmerkrankungen, Störungen der Herzfunktion oder eine sogenannte Malabsorption, also die Unfähigkeit, bestimmte Nährstoffe im Körper zu spalten sind mögliche Krankheiten, die Bähungen als Symptome nach sich ziehen können. Vermehrt sind auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie eine Laktoseintoleranz oder eine Glutenunverträglichkeit für Blähungen verantwortlich.

Oftmals sind Blähungen von anderen Symptomen begleitet, die für den Betroffenen schmerzhaft und unangenehm sein können. So treten Blähungen häufig in Verbindung mit Durchfällen, Stuhlabgängen, Bauchkrämpfen, Verstopfung und Völlegefühl begleitet – ausschlaggebend dafür, welche zusätzlichen Symptome sich zeigen ist die Ursache der Blähungen.

Mögliche Ursachen von Blähungen

Blähungen sind in der Regel nicht besorgniserregend, jedoch in vielen Fällen lästig und unangenehm. Deshalb ist es so wichtig, den Ursachen auf den Grund zu gehen um dann gezielt nach Lösungen zu suchen.

Grundsätzlich lassen sich die Ursachen in vier Kategorien unterteilen, die dazu führen können, dass es zu Blähungen kommen kann:

Schwangere Frauen haben vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft mit Blähungen zu kämpfen. Durch die hormonellen Umstellung, die bereits in der Frühschwangerschaft einsetzt und den Spiegel des Hormons Progesteron steigen lässt, kommt es zu Veränderungen in der Verdauung. Da das Hormon die Muskulatur des Darmes entspannt und die Verdauung verlangsamt entwickeln sich mehr Darmwinde, die für die Blähungen verantwortlich sind. Bei vielen Schwangeren macht Darmträgheit Probleme. Diese führt zu Verstopfungen und Flatulenz und sind häufig mit Schmerzen verbunden. In der späteren Schwangerschaft kann das Baby den Darm behindern und das Problem der Blähungen weiter verstärken.

Auch Babys in den ersten drei Monaten ihres Lebens leiden in manchen Fällen unter Blähungen. Die eigentlichen Gründe dafür sind bekannt, als wahrscheinlich wird angenommen, dass sich die Kleinen erst an die neue Nahrung gewöhnen müssen.

Maßnahmen, um Blähungen zu reduzieren

Auch wenn Sie gesunde Lebensmittel zu sich nehmen, die allgemein nicht dafür bekannt sind, Blähungen zu verursachen, kann es dennoch zu Blähungen kommen, falls Sie die folgenden Regeln nicht beachten:

Essverhalten

Grundsätzlich gilt, dass Sie während des Essens versuchen sollten, sich auf das Einnehmen der Nahrung zu konzentrieren.

Wer beim Essen ständig spricht, bekommt irgendwann einen Blähbauch. Denn dabei wird übermäßig viel Luft schluckt, die zunächst im Magen und dann im Darm landet. Deshalb: Genießen Sie jede Mahlzeit und versuchen Sie, Ihre Gespräche während des Essens ein wenig einzuschränken.

Selbst wenn der Körper täglich mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag braucht, sollten Sie nicht während des Essens trinken, um Blähungen zu vermeiden und möglichst auf Getränke mit Kohlensäure verzichten.

Versuchen Sie, sich regelmäßig zu ernähren und nehmen Sie stattdessen kleine Mengen zu sich. So wird es gelingen, den Magen/Darm nicht zu überlasten.

Es ist zudem wichtig, die Nahrung gründlich zu kauen, schließlich beginnt die Verdauung bereits im Mund. Zu große Bissen können aber nicht wie üblich vom Speichel vorverdaut werden, sondern häufig erst von den Darmbakterien. Diese produzieren beim Verdauungsprozess dann übermäßig Gase, die den Bauch aufblähen.

Stress Reduzieren

Vor allem verursachen dauerhafte Konflikte, psychischer Stress und Belastungen einen massiven, negativen Einfluss auf die Darmflora. Durch die Ängste und den psychischen Stress sind die Blähungsbeschwerden teils sehr stark ausgeprägt, da das natürliche Gleichgewicht der Darmbakterien völlig durcheinander gerät – der Anteil von schädigenden, gas- und fäulnisbildenden Bakterien steigt immer weiter an und zerstört die Darmflora.

Der Stress ist hier ganzheitlich zu betrachten. Es geht vorrangig darum, die durch psychische Störungen oder Burnout zu behandeln. Wichtig ist auch die regelmäßige Bewegung, Meditation und Yoga, sie helfen, den Stress abzubauen, den Darmtrakt zu entspannen und so auch gegen die Blähungen vorzugehen.

Hier sind Blähungen lediglich ein Symptom. Um einen Heilungsprozess einzuleiten ist die Behandlung der Grunderkrankung erforderlich.

Schutz der Leber

Die Leber ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie ist für den Stoffwechsel zuständig und hat eine wichtige Funktion bei der Filterung von Schadstoffen und Giften aus dem Blutkreislauf. Da es sich bei Blähungen um giftige Gase handelt, werden sie mithilfe der Leber abgebaut. Damit die Entgiftung des Körpers zu jeder Zeit gewährleistet werden kann ist es so wichtig, dass die Leber gesund und stark ist.

In der Leber wird Gallenflüssigkeit produziert, die für die Verdauung essentiell ist. Ist die Bildung von Gallenflüssigkeit in der Leber gestört, ist damit auch die Verdauung gestört, es kommt zu Blähungen und anderen Verdauungsproblemen. Um solche Störungen zu vermeiden, sollten Sie Maßnahmen ergreifen, mit der Sie die Leber gesund erhalten, beispielsweise keinen Alkohol trinken, ausreichend Flüssigkeit aufnehmen und wenig Fett zu sich nehmen.

Hausmittel, die Blähungen reduzieren

Bei einigen Lebensmitteln können bestimmte Zusatzstoffe Blähungen stark verringern. So können bei Linsen beispielsweise Kreuzkümmel die drohende Flatulenz deutlich reduzieren, auch die Gewürze von Pfefferminz, Kümmel, Anis und Fenchel sind durchaus hilfreich. Anis hat krampflösende Eigenschaften zur Bekämpfung von Schmerzen und hilft aktiv gegen Blähungen sowie Völlegefühl. Fenchel und Pfefferminz werden zumeist als Tee konsumiert, schon bei kleinen Kindern und Babys werden sie angewandt. Beide Kräuter wirken entzündungshemmend, fiebersenkend und antimikrobiell. Kümmel kann beim Kochen zur zusätzlichen Würzung oder als Tee konsumiert werden, die sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirkt. Manchmal können Betroffene eine sanfte Eigenmassage des Bauches erfolgen. Mit kreisenden Bewegungen massieren Sie den Bauchraum vom Bauchnabel nach außen.