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Haarausfall während und nach der Schwangerschaft

Haarausfall während und nach der Schwangerschaft

Während und nach der Schwangerschaft verändert sich so einiges. Die Hormone und der gesamte Körper müssen sich umstellen. Nicht immer geht es einem dann gut und man leidet unter der einen oder anderen Beschwerde. Letztendlich ist es das auch wert. Einige Frauen klagen vor allem über Haarausfall – keine Sorge, das ist ganz normal.

Haarausfall

Warum kann es zu Haarausfall während der Schwangerschaft kommen?

Das Haar wächst in drei Phasen. Anangenphase nennt man die Zeit in der sich die Haarwurzel bildet und die Produktion des Haares beginnt. Beim Mensch dauert diese Wachstumsphase, in der sich circa 85-90 % der Haare, die man auf dem Kopf hat, befinden, etwa zwei bis sechs Jahre an. Es folgt die Katagenphase, die lediglich zwei bis drei Wochen kurz ist. In dieser Übergangszeitwird die Zellproduktion eingestellt und das Haar löst sich von der Papille. Letztendlich, in der Telogenphase, regeneriert sich der Haarfollikel und es folgt eine Zellteilung, wodurch ein neues Haar entsteht.

Hormone können nun diese Phasen und deren Dauer beeinflussen. Bei Schwangeren können Hormone allerdings unterschiedliche Auswirkungen – bei einigen positiv, bei anderen wiederum negativ. Veränderungen kann man vor allem an der Brust, der Haut und den Haaren bemerken – abgesehen von einem wachsendem Bauch natürlich.

So betrifft schwangerschaftsbedingter Haarausfall nicht jede Schwangere. Während dieser Zeit wird das weibliche Hormon Östrogen verstärkt produziert. Dieses verlängert die Wachstums-/Anagenphase und wirkt sich dadurch in vielen Fällen positiv auf die Lebensdauer des Haares aus. Viele Frauen berichten daher sogar darüber, dass ihre Haare während der Schwangerschaft schöner und glänzender sind.

Leiden Sie allerdings unter Haarausfall, so kann Eisenmangel der Grund dafür sein. Während der Schwangerschaft wird mehr Eisen zur Versorgung des Babys verbraucht. Etwa 60 % mehr Eisen wird benötigt, besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft kommt es daher zu einem Absinken des Hämoglobinwertes. Müdigkeit, Nervosität und eine blasse Haut sind weitere Anzeichen für diesen Mangel. Sie können sich dann mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln versorgen. Bitte suchen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt auf.

Eine andere Ursache für schwangerschaftsbedingten Haarausfall kann die hormonelle Umstellung nach der Absetzung der Anti-Baby-Pille sein. Sorgen Sie sich allerdings nicht – sobald der Hormonhaushalt wieder in der Waage ist, sollte sich auch die Haarfollikel erholen.

Was verursacht Haarausfall nach der Schwangerschaft?

Nun haben wir bereits zwei Gründe aufgezählt, warum es während einer Schwangerschaft zu Haarausfall kommen kann. Viel häufiger kommt es allerdings vor, dass erst nach der Entbindung die Haare weniger werden. Auch hier gibt es eine ganz logische Erklärung. Nach der Geburt fällt der Östrogenspiegel stark ab. Die Haare kehren wieder in den normalen Zyklus zurück und verlassen die Wachstumsphase. Treten dann viele Haare auf einmal in die Ruhe- oder Telogenphase ein, kann es zu Haarausfall kommen. Dieses Phänomen wird als postparatales Effluvium bezeichnet und setzt meist einige Wochen nach der Geburt ein. Da der Hormonhaushalt etwas Zeit braucht um sich wieder zu regenerieren, haben Sie einfach Geduld. Bemerken Sie nach einigen Wochen immer noch zu viele Haare in Ihrer Bürste, empfehlen wir TRX2, ein natürliches Haarwachstumsmittel, das bereits vielen Kundinnen geholfen hat. Konsultieren Sie im Zweifelfall auch gern unseren Kundenservice oder Ihren Arzt. Ihr Haarausfall kann dann nämlich auch eine andere Ursache haben. Vielleicht stehen Sie vermehrt unter Druck und Stress, der durch Ängste ausgelöst wird? Stressbedingter Haarausfall ist nicht selten.

Wie sollte man sein Haar während der Schwangerschaft pflegen?

Die eigene Haarpflege ist immer wichtig – egal ob sich die Schwangerschaft positiv oder negativ auswirkt. Es sollte ein mildes Shampoo verwendet werden und circa einmal pro Woche eine Haarkur. Viele Schwangere leiden an einer trockenen Kopfhaut.

Es ist bisher noch umstritten, ob sich das Färben der Haare schädlich auswirkt oder nicht. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, empfehlen wir Ihnen, darauf zu verzichten. Belasten Sie Ihr Haar so wenig wie möglich und verwenden Sie stärkende Haarpflegeprodukte.

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