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Condylome

Condylome

Condylome sind eine der häufigsten Intimerkrankungen und treten in vielen Fällen auch in Deutschland auf. Es gibt viele verschiedene Methoden und Hausmittel, um den Ausbruch zu verhindern. Da die Feigwarzen durch einen Virus hervorgerufen werden, können sie leider nicht mit Antibiotika bekämpft werden. Stattdessen müssen sie entweder durch die Unterstützung des Immunsystems oder der Abtötung der Warzen an sich behandelt werden. Lesen Sie hier mehr zum Thema...

Was sind Condylome?

Condylome sind Genitalwarzen, die häufig auch als Feigwarzen bezeichnet werden. Sie zeichnen sich meist durch kleine, fleischige Wülste, Erhebungen oder Hautveränderungen aus und können im Schambereich, Mund, Rachen oder Analbereich auftreten. Bei Männern kann dies häufig auch direkt auf dem Penis und der Eichel der Fall sein, während bei Frauen meistens die Vulva und der Gebärmutterhals betroffen sind. Feigwarzen sind nicht unbedingt sichtbar, da sie sich auch innerhalb des Anus oder der Scheidenöffnung befinden können. Genitalwarzen kommen extrem häufig vor. In England zum Beispiel sind sie die zweithäufigste, sexuell übertragbare Infektion nach den Chlamydien. Feigwarzen sind die Folge von einer viralen Hautinfektion, die durch humane Papillomaviren hervorgerufen werden (HPV). Sie sind normalerweise harmlos und stellen keine ernsthafte Bedrohung der Gesundheit dar. Gerade wenn sie sich allerdings vermehrt ausbilden, stellen sie oft eine starke psychische Belastung der Betroffenen dar und können sehr unschön aussehen.

Wie verbreiten sich Feigwarzen?

Genitalwarzen und der HPV Virus können während dem Anal-oder Vaginalsex verbreitet werden, vor allem wenn Sexspielzeuge geteilt werden. Eine Infektion kann allerdings leider auch durch normalen Hautkontakt mit einer infizierten Person verbreitet werden. Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis eine HPV Infektion sich in sichtbare Feigwarzen entwickelt. Kondome bilden leider keinen guten Schutz, da sie nur einen Teil der Haut vor dem Kontakt schützen.

Wie lassen sich Feigwarzeninfektionen verhindern?

Die Verwendung von Kondomen kann Infektionen noch am ehesten verhindern. Wie allerdings bereits angesprochen kann dies keinen 100%igen Schutz vor HPV und Feigwarzen darstellen, da diese über den Hautkontakt verbreitet werden. Die momentan effektivste Vorbeugung gegen eine Infektion ist das Impfen gegen den HPV Virus.

Wie lassen sich Feigwarzen ärztlich behandeln?

Infektionen mit Feigwarzen können auf verschiedene Weisen behandelt werden. Es gibt einige schmerzhafte klinische Methoden, wie zum Beispiel eine Vereisung oder Verödung der Hautzellen. Gerade bei Laserbehandlungen sind häufig mehrere Sitzungen nötig, um endgültig alle Zeichen von Condylomen zu entfernen. Selbst wenn diese allerdings nicht mehr sichtbar sind, ist das Risiko dennoch groß, dass sie sich innerhalb von Monaten wieder neu ausbreiten.

Gibt es Hausmittel gegen Feigwarzen?

Es gibt einige natürliche Hausmittel, die bei einer Infektion helfen können. Allerdings sind diese unterschiedlich wirksam. Eine dieser Methoden ist zum Beispiel die Behandlung mit Apfelessig, der nachts auf die Warzen aufgetragen und morgens wieder abgewaschen wird. Dies kann unter Umständen zu Hautirritationen führen und meistens treten erst nach mehren Wochen Verbesserungen ein, welche jedoch nicht garantiert sind.

Rizinusöl ist eine weitere Methode, um Warzen auf natürlichem Wege zu entfernen. Genau wie beim Apfelessig wird dieser auf die infizierten Stellen aufgetragen. Da Rizinusöl besonders penetrant riecht, sollte man nach dem Auftragen nicht in die Öffentlichkeit gehen. Die Wirksamkeit dieser Methode ist sehr umstritten, und bei vielen stellen sich keine großen Verbesserungen ein.

Wartrol ist eine Lösung, die gerne empfohlen wird. Da der HPV Virus für die Infektion verantwortlich ist und Viren nicht auf Antibiotika anspringen, ist es die beste Lösung den Körper selbst bei seiner Arbeit zu unterstützen. Wartrol ist ein homöopathisches Mittel, welches von der FDA anerkannt ist und den Körper bei der Beseitigung von Feigwarzen unterstützt. Es hilft dabei, eine Immunreaktion im Körper auszulösen, die Warzen dauerhaft bekämpft.

Dermisil/Naturasil ist ein weiteres Mittel, das zu Hause angewendet werden kann. Dieses Mittel wird direkt auf die Feigwarzen aufgetragen und bekämpft akute Infektionen mit natürlichen Inhaltsstoffen, die schon seit Jahrhunderten zur Bekämpfung von Warzen verwendet werden. Der Hauptwirkstoff, Alpha-Terpinen-4-Öl, ist ein antiviraler Pflanzenauszug, dessen Wirksamkeit gegen Viren schon seit langem bekannt ist und intensiv erforscht wurde. Dieses Öl wird aus dem Australischen Teebaum (Melaleuca alternifolia) gewonnen und wird auch dort schon seit langer Zeit von den Ureinwohnern angewendet.