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Feigwarzen

Ganz und gar keine Seltenheit – Feigwarzen zählen zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Schätzungen zufolge leiden ein bis zwei Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung unter ihnen, wobei vorwiegend junge Menschen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren betroffen sein sollen. Gehören Sie dazu? Behandeln Sie Ihre Genitalwarzen mit unseren natürlichen Mitteln.

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Was sind Feigwarzen?

Feigwarzen, oft auch allgemein als Genitalwarzen bezeichnet, sind Warzen die im Genitalbereich auftreten. Es handelt sich dabei um ein ansteckendes, fleischiges Geschwulst, das aus einer fibrösen Überwucherung besteht, die von einem verdickten Epithel überdeckt wird. Feigwarzen können sowohl einzeln als auch in großen Ansammlungen auftreten und werden durch den so genannten humanen Papillomavirus (HPV) ausgelöst. In der Regel sind Genitalwarzen gutartig und können keinen Krebs verursachen, es gibt jedoch auch viele Unterarten, die potentiell bösartig sein und somit zu Krebs führen können (Siehe unten).

Welche Ursachen für Feigwarzen gibt es?

Feigwarzen bzw. Genitalwarzen entstehen, wie andere Warzenformen auch, durch verschiedene Formen des humanen Papillomavirus (HPV), welcher die oberen Hautschichten befällt. Es gibt mehr als 100 verschiedene HPV-Arten, die Warzen verursachen können, wobei nur eine sehr geringe Zahl davon zur Entstehung von Feigwarzen führt. Die Virus-Typen, die Genitalwarzen hervorrufen sind, anders als andere warzen-verursachende HPVs, hochansteckend und werden direkt durch den sexuellen Kontakt mit einer infizierten Person übertragen.

Schätzungsweise 65 Prozent aller Menschen, die sexuellen Kontakt mit jemandem haben, der unter Feigwarzen leidet, werden ebenfalls angesteckt. Nach der Ansteckung bleiben Genitalwarzen in der Regel etwa drei Monate, wobei die Symptome in einigen Fällen auch über viele Jahre hinweg bestehen bleiben können.

Rund 143.000 Menschen infizieren sich allein in Deutschland jedes Jahr mit Feigwarzen, wobei die Tendenz steigend ist. Dabei sind Männer und Frauen in etwa gleichhäufig betroffen.

Wie verbreiten sich Feigwarzen?

Der Virus, der zu Feigwarzen führt, ist hochansteckend und wird durch sexuellen Kontakt schnell von einer Person zur nächsten weitergegeben. Jeder sexuell aktive Mensch kann den Virus bekommen und weiterverbreiten - egal ob Mann oder Frau.

  • Genitalwarzen können sich sowohl bei vaginalem, als auch bei analem Sex weiterverbreiten.
  • Der Virus kann bereits über direkten Hautkontakt verbreitet werden, sodass der Kontakt mit dem Genitalbereich einer infizierten Person ausreicht, um sich anzustecken - man kann sich also auch anstecken, wenn man gar keinen “richtigen“ Sex hat.
  • Der Feigwarzen-Virus wird nicht über ein Kondom übertragen. Da Kondome aber nicht den gesamten Genitalbereich abdecken, ist es dennoch möglich sich an Genitalstellen anzustecken, die nicht von dem Kondom bedeckt sind.
  • Der Virus ist hauptsächlich ansteckend, wenn die Warzen sichtbar sind. Jedoch ist auch dann noch eine Ansteckung möglich, wenn die sichtbaren Warzen bereits wieder verschwunden sind.
  • Es ist möglich, wenn auch extrem selten, dass sich Feigwarzen durch Oralverkehr im Mund, an den Lippen oder im Hals bilden.
  • Die Genitalwarzen können sich vom Genital- zum Anusbereich ausbreiten, ohne dass man Analsex hatte.
  • Es kann in sehr seltenen Fällen vorkommen, dass Warzen von der Hand an den Genitalbereich weitergegeben werden.
  • Es ist ebenfalls in sehr seltenen Fällen möglich, dass schwangere Frauen mit Feigwarzen den Virus bei der Geburt an neugeborene Baby weitergeben (Siehe weiter unten).
  • Man kann sich nicht durch Küssen, Urmen, ein geteiltes Bad/Handtuch, Schwimmbecken, Toilettensitze oder geteiltes Geschirr etc. mit Feigwarzen anstecken.

Was sind die typischen Feigwarzen Symptome?

Viele Menschen, die unter HPV leiden, entwickeln keine sichtbaren Feigwarzen, sodass der Virus irgendwann einfach wieder verschwindet. Dies bedeutet jedoch, dass man oft gar nicht weiß, ob man selbst oder der Partner Feigwarzen hat. Kommt es doch zu sichtbaren Warzen, kann dies bereits einige Wochen oder erst Jahre nach der Ansteckung mit dem Virus geschehen. Unter Umständen können Sie kleine, fleischige Wucherungen, Beulen oder Hautveränderungen feststellen, die überall im oder um den Genital- oder Analbereich auftreten.

  • Bei Frauen können Genitalwarzen oft an der Vulva (den Schamlippen), dem Gebärmutterhals, den Oberschenkeln, in der Vagina und an oder auf dem Anus vorkommen.
  • Bei Männern treten Feigwarzen häufig auf dem Penis, am Hodensack, an der Harnröhre, den Oberschenkeln und am oder im Anus auf.
  • Eventuell können Sie die Feigwarzen sehen bzw. fühlen, oder aber Ihr Partner bemerkt sie. Sie sind jedoch oft so klein und schwer zu sehen, dass man gar nicht weiß, dass man sie hat.
  • Genitalwarzen können verschiedene Formen habe: Von flach über kleine runde Beulen bis hin zu großen, pinken, blumenkohlähnlichen Geschwülsten ist alles möglich.
  • Feigwarzen können einzeln oder in Gruppen auftreten.
  • In der Regel bringen Genitalwarzen keine Schmerzen mit sich. Es kann aber zu gelegentlichem Jucken oder Entzündungen kommen.
  • Die Warzen können zu Blutungen aus dem Anus oder der Harnröhre führen.
  • Wenn Ihr Urinfluss gestört ist, kann dies ein Zeichen für Genitalwarzen in der Harnröhre sein.

Woher weiß ich, wann ich an dem Virus leide?

Normalerweise kann man sich nur sicher sein, Feigwarzen zu haben, wenn ein Arzt oder eine Krankenschwester die Infektion bestätigt. Wenn Sie bzw. Ihr Partner sich dennoch bereits im Vorfeld sicher sind, Genitalwarzen zu haben, dann kann man entweder ausharren oder sich ein Mittel suchen, mit dem man die Feigwarzen schnell bekämpfen kann. Es ist möglich, an mehr als einer sexuell übertragbaren Krankheit gleichzeitig zu leiden.

Sie sollten eine Feigwarzen Behandlung auf jeden Fall in Betracht ziehen, wenn:

  • Sie oder Ihr Partner eines der Symptome haben oder zu haben glauben
  • Sie kürzlich ungeschützten Sex mit einem neuen Sexualpartner hatten
  • Sie oder Ihr Partner ungeschützten Sex mit anderen Partnern hatten
  • Einer Ihrer Sexualpartner Ihnen mitteilt, dass er/sie eine Geschlechtskrankheit hat
  • Sie bereits eine andere Geschlechtskrankheit haben
  • Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen

Welche Möglichkeiten zur Feigwarzen Behandlung gibt es?

Wenn man unter sichtbaren Feigwarzen leidet, sollte man definitv eine Behandlung in Betracht ziehen. Die Behandlungsmethode hängt dann davon ab, wie viele Warzen man besitzt, wo diese sich befinden und wie große sie sind. Das Ziel einer Behandlung ist es, die sichtbaren Warzen zu entfernen. Wie effektiv sich diese entfernen lassen, hängt oft damit zusammen, wie große die Genitalwarzen sind, wie stark das eigene Immunsystem ist und welche Behandlungsmethode genutzt wird.

Für die meisten Menschen ist eine Feigwarzen Behandlung sehr sinnvoll, da diese dabei hilft, dass die Warzen schneller wieder verschwinden. Da Genitalwarzen durch einen Virus und nicht durch Bakterien ausgelöst werden, bietet Antibiotikum keine Hilfe. Besser kann man sichtbare Feigwarzen entfernen, indem man:

  • Eine natürliche Creme oder eine spezielle Warzentinktur auf die Warzen aufträgt. Besonders wirksam sind dabei bekannte Mittel wie Zymaderm gegen Feigwarzen, mit denen man bereits nach einer Woche die ersten Verbesserungen sehen kann. Cremes und Tinkturen können selbst oder vom Partner aufgetragen werden.
  • Die Warzen vereisen lässt. Diese Methode ist jedoch relativ kostenintensiv und kann zudem nicht an allen Genitalstellen angewendet werden.
  • Eine stark erhitzte Nadel (Elektrokauter) verwendet, um die Warze zu entfernen. Die Anwendung muss mehrmals pro Woche durchgeführt werden und kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein.
  • Die Feigwarzen operativ entfernen lässt. Diese Methode sollte nur in den schwerwiegendsten Fällen angewendet werden, da sie erheblich Kosten und Risiken mit sich bringt.
  • Eine Laserbehandlung zur Feigwarzen-Entfernung nutzt. Genau wie bei einer Operation, sind auch hier die Kosten und Risiken sehr hoch.

Manche Menschen nutzen mehr als eine Behandlungsmethode, wobei dies in der Regel nicht zu schnelleren Ergebnissen führt. Gerade die Behandlung mit Tinkturen oder Cremes ist normalerweise schmerzfrei und birgt keine Nebenwirkungen oder sonstige Gefahren für den Körper - sofern es sich um natürliche Mittel ohne chemische Zusatzstoffe handelt.

  • Vermeiden Sie Duftseife, Badeöle, Schaumbäder, Cremes oder Lotions bis die Behandlung abgeschlossen ist, da dies ansonsten zu Hautirritationen führen kann.
  • Wenn Sie schwanger sind und oder zu sein glauben, sprechen Sie vor der Behandlung mit Ihrem Arzt, da dies die Behandlung beeinflussen kann.
  • Mittel zur Behandlung normaler Warzen aus der Apotheke sind nicht zur Behandlung von Feigwarzen geeignet.

Welche natürlichen Inhaltsstoffe wirken gegen Genitalwarzen?

Thuja Occidentalis:

Aus dem Nadelholz, das auch als Abendländischer Lebensbaum bezeichnet wird, werden ätherische Öle gewonnen, die bereits von Indianern aufgrund ihrer heilenden Kräfte genutzt wurden. Es wird seit jeher auch gegen Warzen eingesetzt.

Teebaum:

Das Öl des Teebaums ist ein hochwirksames pflanzliches Therapeutikum, welches antibiotische und antiseptische Wirkmechanismen besitzt. Die Genitalwarze löst sich bei regelmäßiger Anwendung auf und Sie werden sich schon bald wieder wohlfühlen.

Myrtus Communis:

Öle, die aus der Myrte gewonnen werden, haben antibakterielle, entzündungshemmende, schmerzlindernde und hautreinigende Wirkstoffe. Aus diesem Grund ist die Pflanze ein wichtiger Wirkstoff in all unseren homöopathischen Mitteln gegen Feigwarzen.

Origanum Vulgare:

Wildes Oregano-Öl ist ein Bestandteil vieler homöopathischer Mittel, die Feigwarzen behandeln sollen. Es wird seit Jahrhunderten zur Hemmung von Entzündungen verwendet und soll die Krankheitserreger bekämpfen, die zu Kondylomen führen.

Zitronengras:

Möchte man Feigwarzen vorbeugen und diese behandeln, sollte man sein Immunsystem stärken, denn eine Schwäche dessen, kann Genitalwarzen zum Vorschein kommen lassen. Aus diesem Grund ist Zitronengras ein Bestandteil unserer Feigwarzen-Mittel.


Dies ist nur ein Auszug der Wirkstoffe, die in den einfach aufzutragenden Mitteln verwendet werden. Bitte lesen Sie immer die vollständige Liste der Inhaltsstoffe, um allergische Reaktionen auszuschließen oder kontaktieren Sie unseren Kundenservice, falls Fragen offen bleiben.

Wie lange dauert die Feigwarzen Behandlung?

Bei einigen wenigen Menschen verschwinden die Feigwarzen relativ schnell wieder, in den meisten Fällen jedoch sind sie sehr stur und bleiben relativ lange - vor allem wenn man sie nicht behandelt. Es kann jedoch auch bei einer Behandlung vorkommen, dass man diese einige male wiederholen muss, bis die Feigwarzen endgültig verschwunden sind. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass Feigwarzen Behandlungen bei Nicht-Rauchern besser anschlagen als bei Rauchern. Wenn die erste Behandlung noch nicht zum erwünschten Erfolg geführt hat, sollten Sie entweder eine weitere Behandlung starten, oder versuchen, verschiedene Behandlungsmethoden zu kombinieren.

Können die Genitalwarzen zurückkommen?

Manche Menschen bekommen Feigwarzen nur einmal in ihrem Leben oder bleiben sogar ganz von ihnen verschont. Bei einem Großteil der Bevölkerung können die Genitalwarzen jedoch zurückkommen. Wenn Sie erneut Feigwarzen bekommen, ist es unmöglich festzustellen, ob dies an der ursprünglichen oder einer neuen Infektion liegt.

Was passiert, wenn ich Feigwarzen nicht behandle?

Feigwarzen sollte man niemals unbehandelt lassen. Zwar können die Warzen nach einiger Zeit wieder von alleine verschwinden, jedoch dauert es dann in der Regel mindestens drei Monate, bis keine sichtbaren Genitalwarzen mehr vorhanden sind. In der Regel bleiben Feigwarzen entweder erhalten oder nehmen sogar noch an Größe und/oder Zahl zu. Zwar verschwinden diese dann irgendwann auch ohne Behandlung wieder, jedoch kann dies unter Umständen bis hin zu mehreren Jahren dauern. In diesem Zeitraum wiederum ist die Gefahr groß, das man viele weitere Menschen aus seinem näheren Umfeld ansteckt. Wenn Sie unter einer Immunschwäche oder einer anderen Krankheit leiden, die Ihr Immunsystem beeinträchtigt, dann dauert es um so länger, die Feigwarzen loszuwerden, da der Körper die Infektion selbst nicht mehr effektiv bekämpfen kann.

Generell ist es nicht direkt gesundheitsschädlich, wenn man Feigwarzen nicht behandelt. Viele Menschen empfinden sie jedoch als sehr unangenehm und möchten sie deshalb verständlicherweise so schnell wie möglich loswerden. Außerdem können einige Genitalwarzenformen zu Krebs führen. Gehen Sie also am besten auf Nummer sicher und behandeln Sie Feigwarzen sobald Sie diese bemerken. So schränken Sie auch das Risiko ein, andere Menschen damit anzustecken.

Wann kann ich wieder Sex haben?

Sie sollten sicherheitshalber keinen Sex haben, bis die Warzen wieder vollkommen verschwunden sind. Dies dient vor allem dazu, die behandelten Hautstellen vor Reibung zu schützen und die Heilung zu unterstützen. Kondome können helfen, eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Feigwarzen sind bis zu drei Monate nach dem Verschwinden der sichtbaren Warzen weiterhin ansteckend, sodass Sie auch nach dem Abklingen der Warzen noch ein Kondom beim Geschlechtsverkehr verwenden sollten.

Beeinträchtigen Genitalwarzen die Fruchtbarkeit?

Nein. Es gibt bisher keine Indizien dafür, dass Genitalwarzen oder der Virus, der diese auslöst (HPV), die Fruchtbarkeit in irgendeiner Weise beeinträchtigen.

Feigwarzen in der Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder zu sein glauben, sprechen Sie vor der Feigwarzen Behandlung mit Ihrem Arzt, da eine Schwangerschaft die Behandlung beeinträchtigen kann.

  • Während einer Schwangerschaft nehmen Feigwarzen oft an Größe und Zahl zu. Zudem treten in dieser Zeit die Warzen häufig das erste Mal auf bzw. kommen nach langer Zeit wieder.
  • Feigwarzen können während einer Schwangerschaft sicher behandelt werden, obwohl es in manchen Fällen sinnvoll sein kann, mit der Behandlung zu warten bis das Kind geboren wurde.
  • Wenn die Genitalwarzen extrem groß werden, sollten Sie im Vorfeld entfernt werden um Probleme bei der Geburt zu verhindern. In dem sehr unwahrscheinlichen Fall, dass dies nicht möglich ist, könnte ein Kaiserschnitt bei der Geburt sinnvoll sein. Sprechen Sie dazu am besten mit Ihrem Arzt.
  • In seltenen Fällen kann der Virus bei einer Vaginalgeburt an das Baby weitergegeben werden. Im schlimmsten Fall kann das Baby jedoch eine Infektion im hals oder im eigenen Genitalbereich bekommen.

Können Genitalwarzen zu Krebs führen?

In der Regel sind Feigwarzen gutartig und lösen somit keinen Krebs aus. Einige seltene HPV-Formen können jedoch auch bösartig sein und im schlimmsten Fall zu Krebs führen.

Die meisten HPVs sind so genannte „risikoarme Typen, die zwar zu Feigwarzen führen, jedoch keinen Krebs verursachen. Die häufigsten dieser HPV Typen sind HPV-6 und HPV-11. Die Warzen selbst variieren zwar in Größe, Form und Zahl, sie lösen jedoch mesit keinen Krebs aus. Anders sieht es hingegen mit den „risikoreichen“ HPVs aus, welche bösartig sind und durchaus zu Krebs führen können. Feigwarzen sollten daher nicht unbehandelt bleiben. Zwar kann das eigene Immunsystem die Infektion meist mit der Zeit selbst bekämpfen, jedoch gelingt dies nicht immer und so kann es unter Umständen zu langwierigen Infektionen kommen. Mit der Zeit führen diese Infektionen dann dazu, dass normale Zellen zu präkanzerösen Läsionen oder Krebs transformiert werden.

Die folgenden Krebsformen werden mit HPV in Verbindung gebracht:

  • Gebärmutterhalskrebs: HPV kann fast alle Formen von Gebärmutterhalskrebs auslösen. Von den mit HPV in Verbindung gebrachten Gebärmutterhalskrebs-Arten entstehen 70% aus den folgenden zwei Stämmen: HPV-16 oder HPV-18. Rauchen kann das Risiko für Gebärmutterhalskrebs bei Frauen mit HPV erheblich erhöhen. Doch auch wenn Gebärmutterhalskrebs fast immer durch HPV ausgelöst wird, so ist es doch wichtig daran zu erinnern, die meisten Feigwarzen keinen Krebs verursachen.
  • Mundkrebs: HPV bzw. Feigwarzen können Mund- und Zungenkrebs verursachen. Auch können Genitalwarzen zu Krebs in der Oropharynx, dem Mittelteil des Halses von den Mandeln bis zu den Stimmbändern, führen. Diese Form von, durch HPV ausgelöstem, Krebs hat in den letzten Jahren sowohl bei Männern als auch bei Frauen zugenommen.
  • Andere Krebsformen: HPV wird auch mit anderen, selteneren Krebsarten wie Analkrebs, Schamlippenkrebs, Scheidenkrebs und Peniskrebs in Verbindung gebracht.

Wie kann ich mich vor Genitalwarzen und anderen Geschlechtskrankheiten schützen?

Es ist möglich, sich mit Genitalwarzen oder anderen Geschlechtskrankheiten anzustecken von jemandem anzustecken, der zwar eine Infektion besitzt, aber keine sichtbaren Symptome. Die folgenden Maßnahmen können Ihnen helfen, sich vor Feigwarzen und den meisten anderen, sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen, so wie zum Beispiel HIV, Chlamydien oder Gonorrhoe. Wenn Sie selbst an einer Geschlechtskrankheit helfen die Tipps Ihnen ebenfalls dabei, Ihren Partner vor einer Ansteckung zu schützen.

  • Verwenden Sie Kondome (egal ob Mann oder Frau) wenn Sie Geschlechtsverkehr haben. Diese können helfen, Sie vor anderen Geschlechtskrankheiten zu schützen und die Ausbreitung von Feigwarzen eindämmen. Besonders wenn die Genitalwarzen sichtbar sowie bis zu drei Monate nachdem sie wieder verschwunden sind, sollten Sie sicherheitshalber ein Kondom verwenden.
  • Wenn Sie Oralsex haben, sollten Sie ebenfalls ein Kondom für den Penis bzw. ein Polyurethan (weiches, rechteckiges Plastikstück) zur Bedeckung der weiblichen Vagina verwenden.
  • Wenn Sie als Frau die Intimzone Ihrer Partnerin mit Ihrer Vagina berühren, sollten Sie ebenfalls ein Polyurethan Stück verwenden, um direkten Hautkontakt zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie es, sich Sexspielzeuge zu teilen. Wenn es doch einmal dazu kommen sollte, waschen Sie diese vorher gründlich und bedecken sie anschließend mit einem neuen Kondom, bevor jemand anderes sie verwendet.