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Krätze

Krätze ist unangenehm und macht sich durch heftige nächtliche Juckreize, juckende Knötchen, entzündliche Hautveränderungen und aufgekratzte Hautstellen bemerkbar. Wenn Sie von Krätze befallen sind, sollten Sie diese schnell behandeln, da es eine ansteckende Hautkrankheit ist.

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Ein effektives Mittel zur Behandlung von Skabies ist Dermisil/Naturasil Scabies. Die Skabies-Milbe wird während der Behandlung komplett bekämpft und die Infektion somit zerstört.

 
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Krätze (medizinisch: Scabies oder Acarodermatitis) ist eine weitverbreitete Hautkrankheit. Verursacht werden sie durch Krätzmilben (Sarcoptes scabiei). Die weiblichen Krätzmilben bohren sich kleine Gänge durch die obere Hautschicht und legen dort ihre Eier ab. Nach ungefähr zwei bis drei Tagen schlüpfen die Larven, entwickeln sich innerhalb von drei Wochen zu geschlechtsreifen Krätzmilben und vermehren sich ebenfalls.
Krätze breitet sich vor allem dort aus, wo Menschen auf engem Raum zusammen leben. Dies ist vor allem bei Familien, in Altenheimen, Schulen oder Kindergärten der Fall. Die Übertragung erfolgt meist durch engen Körperkontakt. Insbesondere geschieht das durch Geschlechtsverkehr, weshalb Krätze zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen zählt.

Symptome von Krätze

Wenn man zum ersten Mal von Krätze befallen wird, vergehen nach der Übertragung der Krätzmilbe in der Regel zwei bis sechs Wochen, bis sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Steckt sich die Person erneut an, verringert sich der Zeitraum von der Infektion bis zum ersten Auftreten der Symptome auf wenige Tage.
Krätzmilben bevorzugen dünne Hautschichten und hohe Temperaturen. Daher nisten sie sich am liebsten in den Fingerzwischenräumen, Handgelenken, Ellenbogen, Armbeugen, am Knie, im Brust- und Achselbereich, um den Bauchnabel, am Gesäß, in der Genitalregion sowie dem Penis ein. In seltenen Fällen breitet sich Krätze an Stellen mit dickerer Haut aus.
Typische Symptome von Krätze sind Knötchen, Pusteln oder Papeln sowie schuppende Hautschwellungen und schuppig krustige Hautentzündungen. Es können sich auch Bläschen auf der Haut bilden. Krätze ist stets mit einem sehr starken Juckreiz verbunden. Vor allem nachts ist es unerträglich, da die Wärme im Bett den Juckreiz fördert. Da es ein natürlicher Reflex ist, sich zu kratzen, kommt es im Laufe der Infektion zu aufgekratzten Hautstellen oder oberflächlichen Hautverletzungen, die von Bakterien besiedelt werden. In schlimmen Fällen kann das zu einem eitrigen Hautausschlag führen.

Der Erreger

Bei der Krätzmilbe handelt es sich um ein zu den Spinnentieren gehörender Parasit namens Sarcoptes scabiei. Es ist rundlich und etwa 0,2 bis 0,4 mm groß. Der Körper ist durchscheinend, es hat acht paarweise angeordnete Beine und verfügt über einen kräftigen Kiefer. Die weibliche Krätzmilbe nistet sich in der obersten Hautschicht ein und ernährt sich von Zellflüssigkeit und Hautzellen. In den Gängen, die sie gräbt, legt sie täglich Kot sowie ein bis drei Eier ab. Aus diesen Eiern schlüpfen bereits nach wenigen Tagen neue Krätzmilben, die nach zwei bis drei Wochen ebenfalls geschlechtsreif sind und sich weiter in der Haut vermehren.

Die Übertragung

In den meisten Fällen wird Krätze bei engem körperlichen Kontakt mit infizierten Personen übertragen. Daher ist eine Ansteckung vor allem beim Geschlechtsverkehr möglich. Doch auch indirekt kann Krätze übertragen werden. Bei der gemeinsamen Nutzung von Bettwäsche, Matratzen, Decken, Kissen, Handtüchern oder Kleidung kann man sich ebenso anstecken. Auch Plüschtiere, Thermometer und Blutdruckmanschetten sind mögliche Infektionsquellen. Das Risiko einer Ansteckung ist an Orten mit mangelnder Hygiene oder vielen Menschen am größten, wie etwa in Altenheimen, Obdachlosenheimen oder Kindergärten und Schulen.

Die Behandlung

Krätze kann mit einer speziellen Salbe oder Creme behandelt werden. Bei richtiger Anwendung vernichtet es die Krätzmilben, verhindert eine erneute Infektion und führt innerhalb von einigen Tagen oder Wochen zu einer Abheilung der Hautveränderung. Salben enthalten meist den Wirkstoff Permethrin, ein künstlich hergestelltes Insektizid. Eine Alternative sind Cremes oder Salben mit dem Wirkstoff Benzylbenzoat und Crotamiton.

Es ist ratsam, sämtliche Menschen im Umfeld mitzubehandeln, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden. Benutzte Bettwäsche und Kleidung sollte bei 60 Grad Celsius gewaschen oder mindestens vier Tage gelüftet werden, da Krätzmilben nur maximal drei Tage ohne Wirt überleben. Das Einfrieren von Schuhen und Textilien in der Tiefkühltruhe oder das Verpacken in Plastiksäcken tötet Krätzmilben ebenso effektiv ab. Außerdem sollten Betten, Sessel, Teppiche und Fußböden gründlich abgesaugt und geputzt werden.