| IMPOTENZ |
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58% der männlichen Bevölkerung leiden unter Impotenz. Impotenz betrifft vor allem 75% der Männer ab den 80 Lebensjahr |
Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Impotenz, ihre Symptome und Ursachen. Weiterhin finden Sie mögliche Behandlungsmethoden bei Erektionsstörungen.
Was bedeutet Impotenz bei Männern?
Impotenz, auch als erektile Dysfunktion bekannt, ist die Unfähigkeit des Mannes eine Erektion zu haben oder diese lang genug aufrecht zu erhalten für ein befriedigendes Sexualleben.
Die Erektion beim Mann wird durch einen sexuellen Reiz hervorgerufen. Diese Stimulation bewirkt, dass das Gehirn Hormone ausschüttet und sich die Blutgefäße im Penis erweitern. Durch die höhere Durchblutung des Penis kommt es zur Erektion. Wenn die für eine Erektion benötigte Blutmenge nicht ausreicht spricht man von Impotenz oder Erektionsstörung. Impotenz tritt am häufigsten bei Männern über 40 Jahren auf.
Impotenz schränkt die sexuelle Beziehung zu Ihrem Partner ein und kann dadurch Depressionen und ein mangelndes Selbstwertgefühl verursachen.
Die Symptome der männlichen Impotenz
Um eine Erektion zu bekommen bedarf es einer sexuellen Stimulation, egal ob visueller oder physischer Natur. Sobald sich die Blutgefäße im Penis erweitern und mit mehr Blut füllen, kommt es zur Erektion.
Gleichzeitig verhindert ein Schließmuskel, dass Blut aus dem Penis zurückfließt. Der Blutzufluss verursacht eine Zunahme der Penisgröße, was bei Männern mit Erektionsstörung zu Schwierigkeiten führt den vergrößerten Penis mit ausreichend Blut zu versorgen um eine Erektion aufrecht zu erhalten.
Laut Definition leidet ein Mann an Impotenz, wenn er Probleme hat eine Erektion lang genug aufrecht zu erhalten um Sex zu haben oder er unfähig ist eine Erektion zu bekommen.
Neben den organischen Ursachen liegt eine weitere Ursache für erektile Dysfunktionen im psychischen Bereich und dem Rollenverständnis des Mannes, der sich Erwartungen gegenübersieht, die er nicht erfüllen kann oder möchte. Auch spielen Stress und/oder Nervosität eine entscheidende Rolle bei psychisch bedingten Potenzstörungen. Eine Erektionsstörung psychischen Ursprungs kann in den verschiedensten Situationen und aus unterschiedlichsten Gründen heraus auftreten.
Wie bereits erwähnt, gibt es mehrere Ursachen dafür, dass Männer an Erektionsstörungen leiden. Man unterscheidet zwischen physischen und psychischen Ursachen.
Man spricht von einer physisch bedingten Impotenz, wenn der Mann wegen körperlicher Probleme unfähig ist eine Erektion aufrecht zu erhalten oder zu bekommen. Wenn Sie morgens nach dem erwachen nie eine Erektion haben, kann dies ein Hinweis auf ein physisches Leiden sein. Die physische Impotenz betrifft mit zunehmendem Alter einen großen Anteil der Männer. Sie entsteht kontinuierlich und kann durch verschiedenste körperliche Ursachen hervorgerufen werden.
Psychisch bedingte Erektionsstörungen liegen vor, wenn man Probleme hat eine Erektion zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in speziellen Situationen zu bekommen. Diese Art der Impotenz kann unterschiedlichste Ursachen haben, z. Bsp. aktuelle Probleme, Stress oder Nervosität.
Körperliche Ursachen
Ca. 70% der männlichen Impotenz sind auf körperliche Ursachen zurückzuführen. Zu den häufigsten Gründen gehören: Erkrankungen, hormonelle Faktoren oder Traumata und Operationen.
Beispiele für Erkrankungen:
Bei 28% der Männer liegt eine Impotenz aufgrund neurologischer Probleme vor, diese können z. Bsp. durch Diabetes mellitus verursacht werden, die Nervenschäden und Arteriosklerose nach sich ziehen kann.
25% der Männer leiden an Gefäßerkrankungen, diese zählen zu den häufigsten Gründen für eine sexuelle Funktionsstörung. Beispiele für solche vaskulären Leiden sind Arteriosklerose, venöse Leckagen oder intrakavernöser Druckverlust. Auch Leiden einige Patienten an mehreren Gefäßkrankheiten.
Durch einen ungesunden Lebensstil hervorgerufene Impotenz ist zwar weniger häufig, dennoch liegen bei ca. 6% der betroffenen Männer die Ursachen für Potenzstörungen im Alkoholmissbrauch oder der Fettleibigkeit. Auch kann die Erektionsstörung durch hormonelle Unterversorgung hervorgerufen sein, etwa durch die Erkrankungen der Schilddrüse.
Impotenz durch Operationen oder Traumata liegen bei 9% der betroffenen Männer zu Grunde. Beispielsweise durch Verletzungen des Rückenmarks, nach Prostata-Operationen oder durch Multiple Sklerose.
Bei ca. 5% der impotenten Männer, hat die erektile Dysfunktion organische Ursachen, z. Bsp. eine Penisverkrümmung. Auch im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Drogen und/oder Medikamenten wie Antidepressiva, Blutdruck senkende Mittel oder Wassertabletten (Diuretika), dem Konsum von Marihuana, Kokain und/oder Opiaten treten vermehrt Potenzstörungen auf.
Psychologische Ursachen
Ist kein körperliches Problem für die erektile Dysfunktion zu finden, dann liegen ihr wahrscheinlich psychologische Ursachen zu Grunde. Dies betrifft ca. 30% der impotenten Männer. Viele von Ihnen Leiden zusätzlich an Depressionen oder an Schuldgefühlen, verursacht durch die Hilflosigkeit das Problem in den Griff zu bekommen.
Angst ist die häufigste psychische Ursache bei impotenten Männern. Diese Ängste können verschiedenste Gründe haben. Bei Angst schüttet das Gehirn Neurotransmitter aus, welche zur Anspannung der Muskeln führen und dadurch den Blutfluss in den Schwellkörper des Penis Verringern, was die Impotenz beim Mann auslösen kann.
Stress kann ein weiterer psychologischer Faktor sein, der zu Impotenz führt. Die Ausschüttung von Stresshormonen durch das Gehirn, wirkt sich negativ auf die Erektion aus.
Depressionen sind die dritthäufigste Ursache für Impotenz bei Männern, wobei durch ein aus der Depression resultierendes geringeres sexuelles Verlangen die Impotenz ausgelöst wird.
Veränderung des Lebensstils:
Wenn Sie rauchen, Bluthochdruck und/oder zu hohe Cholesterinwerte haben oder an irgendeiner Sucht leiden, dann kann dies die mögliche Ursache für die Impotenz sein. Übermäßiger Alkoholkonsum wirkt sich negativ auf die Erektionsfähigkeit aus und kann zu einer irreversiblen Impotenz führen.
Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung ist vielleicht die beste Methode um eine mögliche Impotenz mit zu nehmenden Alter zu verhindern.
Die erektile Dysfunktion kann das erste Anzeichen einer Blutgefäßerkrankung sein (Arterienverschluss). Auch hier wirkt eine gesunde Lebensweise vorbeugend.
Wechseln Sie die Medikamente, die Impotenz verursachen können oder verringern Sie deren Dosis:
Bestimmte Medikamente, wie Antidepressiva oder Medikamente gegen Bluthochdruck und Herzleiden fördern oder verursachen Impotenz. Falls Sie ein solches Medikament einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt ob es ein Alternativmedikament ohne entsprechende Nebenwirkungen gibt oder ob die Möglichkeit besteht die Dosierung zu verringern. Diese einfachen Maßnahmen können helfen Ihr Problem mit Erektionsstörungen zu lösen oder zumindest zu verringern.
Medikamente gegen erektile Dysfunktion:
Wenn Sie an Impotenz leiden ist es wichtig einen Arzt zu konsultieren, der die Ursachen hierfür herausfindet. Aufgrund der gestellten Diagnose ist es dem Arzt möglich Ihnen ein geeignetes Medikament, mit möglichst wenigen Nebenwirkungen zu verschreiben. Die momentan hilfreichsten Medikamente auf dem Markt zur Behandlung der männlichen Impotenz sind, Viagra, Cialis und Levitra. Diese Medikamente können gegen Vorlage eines Rezeptes in der Apotheke erworben werden.
Operationen:
Operationen sind nur als Option für Betroffene zu sehen, bei denen als Ursache für die Impotenz eine Gefäßerkrankung, bzw. Durchblutungsstörungen festgestellt wurden. Hierbei sind zwei mögliche Arten der Gefäßchirurgie zu unterscheiden:
Das abbinden der Venen, wenn diese zu Blutverlust führen oder diese nicht mehr benötigt werden, z. Bsp. nach einer Blutkreislaufmodifikation. Durch die Ligatur kann der Blutverlust gestoppt werden und damit das Problem der Impotenz lösen. Die andere Möglichkeit ist eine Bypass-Operation.
Psychologische Therapie
Wie bereits erwähnt sind mögliche Ursachen der Impotenz psychische Probleme, wie Stress, Angst, Depression und/oder Beziehungsprobleme. Auch zu viel Arbeit etc. kann eine Ursache der erektilen Dysfunktion bei Männern sein. In diesen Fällen sollten Sie professionelle Hilfe oder eine Beratung in Anspruch nehmen und Sich um eine geeignete Therapie bemühen.
Natürliche Behandlungen
Es gibt eine Reihe von natürlichen Produkten um eine Erektion zu bekommen oder zu verlängern. 100%ig natürliche Medikamente haben keine Nebenwirkungen und bedürfen keines Rezeptes vom Arzt.
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