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Herpes Genitalis

Herpes Genitalis

Herpes ist keine moderne Krankheit, sondern besteht seit hunderten von Jahren. Schon die alten Römer haben in ihren Skripten von Herpesausbrüchen berichtet. Selbst das Wort „Herpes“ ist griechisch und bedeutet „schleichend“ oder „kriechend“. In dem Original des Spiels „Romeo und Julia“ von Shakespeare wird ebenfalls von hochinfektiösen Bläschen gesprochen, die häufig beim Küssen übertragen werden.

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Was ist Herpes Genitalis?

Herpes Genitalis ist eine Infektion mit dem Herpes Simplex Virus 1 oder 2 . Die Wahrscheinlichkeit, Genitalherpes durch den Herpes-Simplex-Virus 2 zu bekommen, ist dabei größer als durch den HSV 1, obwohl beides zu Bläschen im Genitalbereich führen kann. Herpes Genitalis kann immer wieder ausbrechen, da sich der Virus nach jedem Auftreten wieder zurück in den Nerven einnistet. Generell kann allerdings festgestellt werden, dass die meisten Ausbrüche weniger werden, je länger die Krankheit besteht. Ungefähr 80 Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung besitzt Antikörper gegen den HSV, was darauf hinweist, dass sie bereits in Kontakt mit dem Virus waren. Das Risiko, Herpes zu übertragen, ist dabei am größten, wenn sich gerade Bläschen gebildet haben. Leider kann der Virus auch unbemerkt im Körper verbleiben und zu keinen Ausbrüchen führen oder auf den Partner übertragen werden, gerade bei ungeschütztem Sex.

Was sind die Herpes Symptome?

Die Symptome des Herpes Genitalis sind unterschiedlich stark, je nach Patient und dessen gesundheitliche Vorgeschichte. Normalerweise sollte dieser nicht öfter als alle paar Monate auftreten und nach jedem Ausbruch weniger stark sein. Viele Patienten können, obwohl sie Infektionsträger sind, keine akuten Ausbrüche bekommen. Dies ist besonders dann gefährlich, wenn Sie ungeschützten Geschlechtsverkehr haben, da die Ansteckungsgefahr trotzdem besteht. Die häufigsten Symptome von Genitalherpes sind:

  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Schmerzhafte rote Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind
  • Eine erhöhte Körpertemperatur
  • Betroffene Bereiche sind häufig: Intimbereich, Analbereich, Leistengegend, Oberschenkel oder Hintern

Diese Symptome können bis zu 20 Tage anhalten, sollten dann aber schnell heilen und dabei normalerweise keine Narben hinterlassen.

Wie sieht die Behandlung mit Herpes Genitalis aus?

Herpes Genitalis kann auf verschiedenste Weisen behandelt werden. Hierbei gilt allerdings, dass der Virus selbst leider nicht abgetötet werden kann, sondern nur der Ausbruch an sich eingeschränkt wird. Der Virus bleibt ein Leben lang im Körper bestehen, allerdings werden die Ausbrüche meist mit zunehmenden Alter weniger. Meist werden starke antivirale Tabletten verschrieben, wie zum Beispiel Aciclovir., die starke Nebenwirkungen, wie zum Beispiel extreme Müdigkeit und Übelkeit, bewirken können. Diese Tabletten können dabei helfen, den Ausbruch in Schranken zu halten, allerdings nicht ihn zu stoppen oder zu heilen.

Wie sieht es mit der Herpes Ansteckung aus?

Eine Ansteckung mit den Herpes Viren kann sehr schnell passieren. Da beide Versionen des Virus zu Genitalherpes führen können, ist vor allem auch Oralsex ein häufig unterschätzter Übertragungsweg. Meistens wird eine Infektionsgefahr eingeschränkt, wenn geschützter Sex betrieben wird, und dabei kein Hautkontakt mit akuten Bläschen eintritt.